Jun 28, 2016 News

Es gibt wohl kaum einen Bereich, der die meisten von uns so betrifft, wie die Telekombranche. Deshalb möchten wir Sie über die wichtigsten Änderungen informieren, die in den Führungsetagen der vier wichtigsten Schweizer Service Provider in den letzten Jahren stattgefunden haben.

2013: Swisscom
Am 7. November 2013 nominierte der Verwaltungsrat von Swisscom Urs Schaeppi mit sofortiger Wirkung. Zu dieser Entscheidung kam es, nachdem Carsten Schloter, der vorherige CEO des Konzerns, im Juli desselben Jahres verstorben war.
Urs Schaeppi begann 2007 seine Karriere bei Swisscom, wo er den Geschäftsbereich Grossunternehmen leitete. Anfang 2013 wurde er Leiter von Swisscom (Schweiz) AG, bevor er ab dem 23. Juli dann als CEO Swisscom AG ad interim fungierte. Erst ab 1. Januar 2014 war die Konzernleitung von Swisscom wieder vollständig.
Marc Werner wurde in seiner Funktion als Leiter des Geschäftsbereichs Privatkunden bestätigt, Roger Wüthrich-Hasenböhler blieb Leiter des Geschäftsbereichs Kleinere und Mittlere Unternehmen und Heinz Herren Leiter des Geschäftsbereichs IT, Network & Innovation. Ab Januar 2014 wurde die Struktur des Swisscom-Konzerns vereinfacht, denn Swisscom IT Services wurde in Swisscom Schweiz integriert.

2015: Salt
Am 23. April 2015 wurde Orange Communications zu Salt: Xavier Niel übernahm das Unternehmen und wurde damit zum Hauptaktionär.
Kurzer Blick zurück: Im Dezember 2014 teilte die britische Beteiligungsgesellschaft Apax Partners den Verkauf von Orange Schweiz mit und das Unternehmen ging für 2,8 Mrd. CHF an NJJ Capital, die private Holding von Xavier Niel. Nach Zustimmung der Kommunikationskommission (ComCom) wurde der französische Unternehmer dann am 23. Februar 2105 der neue Eigentümer von Orange. Übrigens gehört Niel auch der Konzern Iliad, Eigentümer der Mobilfunkgesellschaft Free.

Kurz nach diesem grossen Umbruch, d.h. Mitte Juni 2015, trennte sich Salt von einem grossen Teil seines Top-Managements. Matthias Hilpert (Chief Commercial Officer), Yann Leca (Chief Financial Officer) und Tonio Meier (Chief Customer Operations Officer) verliessen die Firma auf eigene Entscheidung. Ende 2015 nahm dann auch auch der Geschäftsführer Johan Andsjö, der diesen Posten seit 2012 bekleidete, seinen Hut. Pierre-Alain Allemand trat zwischenzeitlich an seine Stelle.
Am 31. Dezember 2015 legte Thomas Sieber sein Amt als Verwaltungsratspräsident von Salt Mobile nieder. Von 2009 bis 2012 war er Generaldirektor von Orange Schweiz.
Der Verwaltungsrat von Salt ernannte Anfang 2016 Andreas Schöneberger (ehemaliger Präsident der Swiss Mobile Association und Mitglied des Verwaltungsrates von Mobile Zone, Publigroupe und früherer General Manager von Google Schweiz) zum neuen CEO. Er nahm sein Amt am 15. März 2015 auf.

2016: Sunrise
Nach dem Börsengang von Sunrise bekam das Unternehmen im März 2016 mit dem deutschen Mobilfunkanbieter Freenet AG einen neuen Aktionär, dem auch die frühere Swisscom-Tochter Debitel gehört. Die britische Beteiligungsgesellschaft CVC Capital Partners unterzeichnete zu diesem Zeitpunkt einen Vertrag, um ihre Sunrise-Aktien der Freenet AG zu verkaufen.
Im Mai 2016 kündigte Sunrise zwei wichtige Änderungen an der Konzernspitze an: Olaf Swantee löste den bisherigen Konzernchef Libor Voncina ab, während Lorne Somerville durch Peter Kurer, ehemaliger UBS-Präsident sowie Verwaltungsratspräsident und Partner bei CVC, ersetzt wurde.

Durch den Einstieg bei Sunrise verfolgt der neue Hauptaktionär Freenet finanzielle Absichten und setzt auf eine mögliche Konsolidierung des Schweizer Telekomsektors. Nachdem die Wettbewerbskommission (WEKO) den Zusammenschluss von Salt (früher Orange) und Sunrise abgelehnt hatte, kaufte sich 2010 der britische Finanzinvestor CVC Capital Partners bei Sunrise ein und erwarb das Unternehmen für über 3 Milliarden Franken von der dänischen Telefongesellschaft TDC.

2016: VTX Services
Dieses Jahr feiert VTX Services sein 30-jähriges Jubiläum! Der Telekomanbieter mit Sitz Pully expandierte im Laufe der Zeit und kann mit Stolz auf sein langjähriges Bestehen zurückblicken. Die grosse Stärke dieses Unternehmens ist es, eine KMU für andere KMUs zu sein: Bei VTX ist Kundennähe kein leeres Wort, sondern der Kunde und seine Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt.
Philippe Roditi und Franci Cobbi gründeten das Unternehmen 1986. Inzwischen haben sich die beiden Pioniere aus dem operativen Geschäft zurückgezogen und die Leitung Yves Pitton anvertraut, der seit Januar 2016 der neue CEO der Gruppe ist. Yves Pitton war 9 Jahre Mitglied der Geschäftsleitung bei Kudelski und begeistert sich für Technologie und die neusten Trends auf dem Telekommunikationssektor.

VTX behält seinen Namen (in Anlehnung an Videotext, mit dem alles angefangen hat), setzt aber auf eine neue Kommunikationsstrategie, die das Image des Unternehmens weiterentwickelt (neues Logo, neue Website). VTX möchte diese neue Dynamik nutzen, um noch leichter erreichbar zu sein und noch mehr Kundennähe zu gewährleisten. Das gilt für die Privatkunden, aber vor allem auch für den Firmenkundenmarkt.

VTX funktioniert wie eine grosse Familie und entwickelt immer neue Ideen und Lösungen für die Zukunft. Das Unternehmen ist auf allen Märkten zu finden: Seine Angebotspalette umfasst Festnetztelefonie, Internet, Glasfaser, Fernsehen und Cloud-Dienste. Über seine Tochtergesellschaft SmartPhone ist VTX sogar auch im Segment der Mehrwertdienstnummern und Sprachserver aktiv. SmartPhone ist seit über 18 Jahren auf diesen Telekom-Sektor spezialisiert und bietet seinen Kunden erstklassige und moderne Dienstleistungen für 0800-GratisnummernGebührenteilungsnummern 0840-0842-0844-0848 und Mehrwertdienstnummern 0900-0901-0906.

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